Das Netz fällt nicht zufällig aus. Es fällt aus, wenn die Tür am vollsten ist — weil dann die meisten Menschen mit den meisten Geräten am selben Access Point hängen. Genau in dem Moment steht ein Scanner still, der zum Prüfen erst einen Server fragen muss.

Was „offline" wirklich heißen muss

Viele Systeme nennen sich offlinefähig und meinen damit, dass sie Anfragen zwischenspeichern und später senden. Das hilft an der Tür nicht: du bekommst keine Antwort, ob der Code gültig ist, und musst raten.

Brauchbar offline heißt drei Dinge:

Das Problem, das dabei entsteht: Doppelscans

Sobald zwei Geräte offline arbeiten, weiß keines, was das andere gerade eingelassen hat. Ein weitergegebener Code kann an Spur 1 und Spur 2 durchgehen.

Dagegen hilft nur eines: die Geräte müssen sich untereinander abgleichen, sobald irgendeine Verbindung da ist — auch ein lokales Netz ohne Internet reicht. Und beim späteren Sync muss der Konflikt sichtbar werden, statt still überschrieben zu werden. Ein doppelter Check-in ist eine Information, kein Fehler, den man wegräumt.

Der Test, den du vorher machen solltest

Er dauert zwei Minuten und wird fast nie gemacht:

  1. Gästeliste auf allen Türgeräten laden
  2. Flugmodus an
  3. Einen Testgast scannen — kommt sofort eine Antwort?
  4. Denselben Testgast nochmal scannen — wird er als bereits eingecheckt erkannt?
  5. Flugmodus aus — landen beide Scans im System?

Schritt 4 ist der, an dem die meisten Systeme durchfallen. Wenn ein Gerät offline keinen Doppelscan erkennt, ist es an einer vollen Tür wertlos.

Der EventSync-Scanner lädt die Liste vorab, prüft lokal und hält Check-ins offline fest. Wie das in die restliche Türplanung passt, steht in Einlasskontrolle planen.

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