Am Montag nach dem Event erinnert sich jeder Promoter an einen volleren Abend als die Tür. Das ist kein böser Wille, sondern eine Erinnerungslücke mit Eigeninteresse: Wer dreißig Leute angeschrieben hat, zählt dreißig — auch wenn achtzehn gekommen sind und vier davon ohnehin jedes Mal da sind.

Attribution löst das. Aber sie löst es nur, wenn die Regeln vor dem Abend feststehen. Nachträglich ist jede Zuordnung eine Verhandlung.

Die Grundlage: ein eigener Link pro Promoter

Eine gemeinsame Liste, in die alle eintragen, kann im Nachhinein nicht mehr sagen, wer wen gebracht hat. Ein eigener Eintragslink pro Promoter kann es, weil die Zuordnung im Moment der Eintragung entsteht und nicht im Gespräch danach.

Das hat einen Nebeneffekt, der oft unterschätzt wird: Promoter sehen ihre eigene Zahl live. Damit endet der größte Teil der Diskussion, bevor er anfängt.

Die Entscheidung: Eintragung oder Check-in?

Das ist die eigentliche Frage, und sie ist eine Geschäftsentscheidung, keine technische.

Abrechnung aufVorteilRisiko
Eintragungen Einfach, Promoter sieht sofort seinen Stand Belohnt Listenfüllen. Bei 30 % No-Shows zahlst du für Leute, die nie kamen
Check-ins Zahlt nur echte Gäste, deckt sich mit dem Umsatz Promoter trägt das No-Show-Risiko mit, obwohl er es nur teilweise beeinflusst

In der Praxis funktioniert eine Mischung am besten: Basis auf Check-ins, plus ein Bonus ab einer Schwelle. Das belohnt Volumen, ohne für Karteileichen zu zahlen.

Die Grenzfälle, die den Streit verursachen

Drei Fälle treten bei jedem Event auf. Kläre sie einmal schriftlich, dann nie wieder.

Was du dafür brauchst

EventSync erzeugt die Promoter-Links, verknüpft jeden Check-in mit seiner Quelle und führt die Gästehistorie über Events hinweg — die Zahl steht am Ende des Abends fest, nicht am Montag.

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